Nach vorn gearbeitet: Rookie Paul Fröde kam in dieser Saison ein Mal in die Top Ten. Er hat Hunger auf eine Fortsetzung. Text: Anke Wieczorek; Fotos Dino Eisele

Das erste Jahr in der IDM Superbike ist fast schon gelaufen. In Hockenheim zieht Honda-Rookie Paul Fröde Bilanz zu seinem Einstieg in die Königsklasse.

„Ich kann mich nicht beschweren“, meint der 20-jährige Sachse aus Hohenstein-Ernstthal. „Gleich zum Saisonauftakt habe ich meine ersten fünf Meisterschaftspunkte geholt. Das Beste war aber mein achter Platz im zweiten Rennen in Assen. Ich weiß aber auch, warum ich dort so schnell war. Der TT Circuit ist eine runde Strecke. Das kommt meinem Fahrstil, denn ich in der 600er-Klasse hatte, sehr entgegen. Auf dem Superbike musst Du ansonsten ganz anders fahren, da arbeite ich noch dran.“

Bereut hat Fröde den Schritt in die Superbike-Klasse keine einzige Minute. Vielmehr hofft der ans Team Holzhauer Racing Promotion angebundene Honda-Fahrer, dass es 2023 mit den bestehenden Partnern in die nächste Runde geht. Denn er weiß genau: „Ohne Jens Holzhauer und Honda würde ich hier keinen Meter fahren.“ Das richtige Gefühl für das Motorrad zu bekommen sei zwar nicht das Einfachste, aber die Leistung genial, nicht zuletzt durch die vielen elektronischen Hilfen an der CBR 1000 RR-R.