Die Sidecars gehören zur IDM wie das Feuer zur Flamme. Während in der WM seit 2017 nur noch der Einsatz von 600 ccm-Motoren erlaubt ist, wird in der IDM noch weiter auf die 1000 ccm-Antriebe gesetzt. Die IDM-Fraktion wollte die Hubraumreduzierung nicht mitgehen, da die Kosten der Umrüstung in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Die FIM begründete die Leistungsreduzierung mit einem verminderten Unfallrisiko. Die deutsche Interessengemeinschaft Gespannrennen (IGG) widersprach dem jedoch vehement. Deshalb wird auch weiterhin mit 1000 ccm Hubraum gefahren.

Aber die Klasse hat sich längst geöffnet und die IDM wird 2019 endgültig auch zur Bühne der Top-Teams aus der Sidecar-WM. Weil sich viele WM-Rennen mit der BSB überschneiden, die bisher gerne als Trainingsfeld und für weitere Rennen genutzt wurde, haben sich etliche Paarungen stattdessen fest in die IDM eingeschrieben. Die WM-Teams reisen alle mit ihren 600er-Gespannen an und werden separat gewertet. Sie fahren mit den 1000ern im gleichen Feld.