Die Hoffnungen auf einen Top-Ten-Platz in Japan haben sich nicht erfüllt. Als Nächstes kämpft Markus Reiterberger wieder um den IDM-Titel. Text: Anke Wieczorek; Foto: BMW Motorrad Motorsport

Ein Top Ten-Platz wäre drin gewesen, doch der starke Auftritt des BMW Motorrad World Endurance Teams bei den Suzuka 8 Hours blieb unbelohnt. Die Mannschaft fiel mit technischem Defekt an der BMW M 1000 RR aus. Nun freut sich Markus Reiterberger auf die nächste Runde in der IDM Superbike, die am kommenden Wochenende in Assen stattfindet.

Bis zum Ausfall war die Rennwoche in Suzuka für das BMW Motorrad World Endurance Team gut verlaufen. Die Mannschaft um Teammanager Werner Daemen, die zum ersten Mal bei dem Klassiker antrat, behauptete sich als einziges Werksteam eines europäischen Herstellers im starken Feld der zahlreichen japanischen Teams und qualifizierte sich für Rang neun in der Startaufstellung.

Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit machten das Rennen zu einer physischen Herausforderung, aber bei Startfahrer Ilya Mikhalchik, Markus Reiterberger und Jérémy Guarnoni passte alles. Ein fünfter oder sechster Platz schien in Reichweite zu sein. Für ein europäisches Team wäre das in Suzuka ein sehr gutes Ergebnis gewesen. Nach knapp vier von acht Stunden ging es für das BMW Motorrad World Endurance Team aber nicht mehr weiter. Mikhalchik rollte an den Streckenrand, bevor er das Motorrad ein Stück schob und anschließend zurück an die Box fuhr. Diagnose: Motorschaden im Bereich des Kühlkreislaufs und damit Ende des Suzuka-Einsatzes für das Team.

IDM Superbike-Leader Reiterberger war frustriert: „Wir waren immer zwischen den Top-5 und Top-8 dabei. Somit haben wir uns das Ziel gesetzt, unter die ersten fünf bis sieben Plätze zu fahren. Das wäre auch realistisch gewesen. Wir hätten es weit bringen können. Es war schade, dass wir dann den technischen Defekt hatten.“

Am kommenden Donnerstag reist der 28-jährige Reiti mit dem Team BCC-alpha-Van Zon-BMW, für das er die IDM bestreitet, nach Assen. Der Bayer hat in der Gesamtwertung 77 Punkte Vorsprung vor dem Zweiten Florian Alt (Wilbers-BMW-Racing). Sein Weg zum vierten Titel in der Königsklasse verlief bisher ohne Komplikationen.