Bei den 8 Stunden von Suzuka ist für Reiti am kommenden Wochenende im BMW-Werksteam volle Attacke angesagt. Text: Anke Wieczorek, Foto: BMW Motorrad Motorsport

Nach dem Doppelsieg in der IDM Superbike auf dem Schleizer Dreieck gab es für den Titelfavoriten Markus Reiterberger nur eine kurze Zeit zum Luft holen. Der Flieger nach Japan setzte sich bald in Bewegung. Am kommenden Wochenende startet der Bayer mit dem BMW Motorrad World Endurance Team bei den Suzuka 8 Hours.

Der Rennsport-Klassiker markiert die dritte Runde der FIM Endurance World Championship 2022. Nach dem Sieg bei den 24-Stunden von Spa Anfang Juni weiß die Crew, zu was sie in der Lage ist und hofft in Japan auf ein ähnliches Ergebnis. In Asien werden sich Markus Reiterberger (GER), Ilya Mikhalchik (UKR) und Jérémy Guarnoni (FRA) im Sattel der #37 BMW M 1000 RR abwechseln.

In den vergangenen beiden Jahren konnte das Acht-Stunden-Rennen von Suzuka Corona-bedingt nicht ausgetragen werden. Somit handelt es sich um den ersten Auftritt der Mannschaft um Teammanager Werner Daemen in Suzuka. Der Großteil des Teams kennt die 5,821 Kilometer lange Strecke und die Veranstaltung dennoch aus der Vergangenheit.

Das sagt Markus Reiterberger dazu: „Ich freue mich sehr auf das Rennen. Ich war schon zwei Mal mit dem Team Penz13 hier. Die Strecke ist atemberaubend, aber sehr schwierig zu lernen. Zu den Top-Teams fehlt uns noch ein bisschen was, aber wir geben nicht auf und arbeiten stetig weiter. Es wird ein anstrengendes Wochenende. Die Temperaturen waren in den letzten Tagen extrem hoch, aber sie sollen etwas zurückgehen. Unsere Herangehensweise an ein 8-Stunden-Rennen ist dieselbe wie an ein 24-Stunden-Rennen: immer volle Attacke.“

Die Suzuka 8 Hours sind für die japanischen Hersteller seit jeher das wichtigste Rennen des Jahres. Entsprechend schicken sie regelmäßig mit internationalen Top-Piloten verstärkte Werksteams an den Start. BMW Motorrad ist in diesem Jahr der einzige europäische Hersteller, der mit einem Werksteam in Suzuka vertreten ist. Werner Daemen wäre angesichts der eingeflogenen Konkurrenz mit einem fünften oder sechsten Platz beim Debüt auf der Strecke absolut zufrieden.

Das Acht-Stunden-Rennen startet am Sonntag, 7. August, um 11:30 Uhr Ortszeit (4:30 Uhr MESZ).