Da war kein Platz für Zwei: Zwischen Toni Finsterbusch (#56) und Jan Mohr (#5) kam es in der letzten Rennrunde zur Kollision. Text: Anke Wieczorek; Foto: Dino Eisele

In der letzten Runde des ersten IDM Superbike-Laufes auf dem Schleizer Dreieck kam es am Sonntag im Kampf um den dritten Podiumsplatz zu einer folgenschweren Kollision zwischen Jan Mohr (BCC-alpha-Van Zon-BMW) und Toni Finsterbusch (GERT56). Hier ein Update zum aktuellen Gesundheitsstand.

Beide Fahrer wurden im Streckenabschnitt „Seng“ sofort ärztlich versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht beziehungsweise in Spezialkliniken geflogen werden. Finsterbusch wird mittlerweile in Leipzig behandelt. Der 29-jährige BMW-Fahrer erlitt einen Bruch am Becken und wurde heute operiert. In einer minimalinvasiven Operation wurde eine Schraube zur Fixierung eingesetzt. Das heißt, die Einschnittstelle wurde im Bereich des verletzten Körperbereich so gering wie möglich gehalten. So schnell wie möglich soll er wieder mit einer Belastung beginnen, also laufen. „Aus der Klinik werde ich mit Krücken kommen“, sagt Finsterbusch, der sich zudem den rechten Mittelhandknochen brach und sich mehrere Schnitt- und Schürfwunden zuzog.

Der 24-jährige Österreicher Jan Mohr trug einen gebrochenen Brustwirbel davon. Zwei weitere sind angeknackst. Er wird am Freitag operiert.