Vladimir Leonov hat das Zeug dazu, an der Spitze mitzufahren. Ihm gelangen auf der Yamaha bisher zwei Podiumsplätze. Jetzt ist eine Zwangspause angesagt. Text: Anke Wieczorek; Foto: Dino Eisele

Erstes freies Training, zweite Runde in der IDM Königsklasse. Vladimir Leonov stürzt und bricht sich die Hand. Für den Russen vom Hertrampf MO Yamaha Racing Team ist das Rennwochenende auf dem Schleizer Dreieck damit schon beendet.

Was ist passiert? „Die Kupplungsdeckeldichtung war kaputt“, erzählt Teamchef Denis Hertrampf, dem nicht nur sein schnellster Mann, sondern auch der einzige Spitzenfahrer auf der YZF-R1M ausgefallen ist. „Wahrscheinlich ist Öl ausgetreten. Ein Fahrfehler war es nicht.“ Leonov wurde medizinisch versorgt. Das Röntgenbild ergab einen Bruch in der rechten Hand. Momentan sorgt eine Schiene für Stabilität. „Wie es aussieht ist keine Operation nötig, aber wir schicken das Röntgenbild noch an andere Ärzte, um eine zweite Meinung einzuholen“, meint Hertrampf

Leonov bleibt trotz der Verletzung in Schleiz bei seinen Team und wird sich voraussichtlich bei der Datenanalyse seiner Kollegen Daniel Kartheininger, Max Schmidt und Milan Merckelbagh nützlich machen.

Bereits in drei Wochen gastiert die IDM in Assen. Ob Leonov dort wieder fahren kann, gilt momentan als unwahrscheinlich.