Rick Dunnik hat sich auf der Yamaha eingerollt und hat höhere Ziele. Nach einem Jahr mit der Startnummer "73" bekommt er nun seine langjährige "37" zurück. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Dino Eisele, Damon Teerink

Er ist wieder am Start: Der Niederländer Rick Dunnik startet 2022 in sein zweites Jahr in Deutschlands hart umkämpfter Mittelklasse. Nach einem Lehrjahr sollen Top-Ten-Plätze nun keine Ausnahme mehr sein. Der 20-Jährige aus Staphorst hat Fortschritte gemacht.

Dunnik war 2019 und auch 2020 der Vizemeister in der IDM Supersport 300, bevor er mit dem Team Zuwi-HDRacing den Schritt in die nächsthöhere Klasse wagte. Zwei zehnte Plätze waren die Highlights in der Premierensaison. Der erste gelang auf dem Schleizer Dreieck, der nächste auf dem Red Bull Ring.

„In meinem ersten Jahr habe ich viel in der 600er Klasse gelernt und mit der Yamaha R6 gute Erfahrungen gemacht. Ich habe mich auf den stärkeren Motor eingestellt, viele Daten sammeln können sammeln und wir sind im Team Schritt für Schritt vorankommen. Dieses Jahr werde ich stärker sein.“ Positiv dürfte sich dabei auswirken, dass das Team jetzt zu einer Reihe von Tests nach Spanien aufgebrochen ist.

Rick Dunnik ist 2022 wieder mit seiner „alten“ Startnummer „37“ unterwegs, die er zuletzt nicht bekommen konnte. In der 600er-Klasse war sie im letzten Jahr nämlich noch an Paul Fröde vergeben, der jetzt zu dem Superbikes aufgestiegen ist.