Florian Alt will endlich wissen, wie sich der IDM Superbike-Titel anfühlt. Er nimmt auf der Wilbers-BMW M 1000 RR neuen Anlauf. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Björn Gramm

Bei den IDM-Tests im spanischen Valencia führte Florian Alt lange die Zeitenliste in der Königsklasse an. Die harte Arbeit der letzten Monate zahlt sich für den Titelfavoriten vom Wilbers BMW-Team aus.

Was in Spanien deutlich wurde: Im Trockenen war auf dem Circuit Ricardo Tormo fast kein Kraut gegen den Wilbers-BMW-Superbiker Florian Alt gewachsen. Im Nassen zog der IDM-Vizemeister von 2021 dagegen den Kürzeren und der mit einem neu gebauten Pirelli-Hinterreifen ausgerückte dreifache IDM-Champion Markus Reiterberger war der Schnellste.

In Anbetracht des verfügbaren Materials probierte Alt am heutigen Sonntag noch Bremsbeläge aus und trat dann die Heimreise an. „Wir haben in den letzten Tagen auf jeden Fall ein Setup für die BMW auf nasser Strecke finden können“, zieht Alt die Bilanz der letzten Woche. „Mir gefällt die Strecke von Valencia sehr gut, vor etwa anderthalb Jahren wurde ihr Belag erneuert und sie hat spürbar mehr Grip. Wir konnten zwar nicht ganz so viel machen wie erhofft, aber wir waren ja zuvor in Aragon und hatten dort zwei trockene, erfolgreiche Tage.“ Und er fügt hinzu: „Wir müssen uns ganz auf uns selbst konzentrieren.“

Der 25-Jährige erzählt weiter: „Wir waren zum Saisonende 2021 schon auf einem guten Level. Nach den ersten Tests für 2022 können wir jetzt neue Erfolge verbuchen. Wir sind konstanter geworden.“ Alt war zuletzt maßgeblich mit an der Entwicklung der neuen Wilbers-Gabel beteiligt.