Gestatten, Till Belczykowski. Der Duisburger will 2022 auf einer neuen Yamaha in der Supersport-Klasse punkten. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Dino Eisele

In Assen und beim IDM-Finale in Hockenheim war Till Belczykowski als Gastfahrer im Superstock 600-Cup am Start. Ausbeute in den insgesamt vier absolvierten Rennen: zwei Podiumsplatzierungen. Der Duisburger nahm Pokale in Empfang, nur Punkte gab es für ihn als Gastfahrer nicht. Das soll sich ändern. 2022 begibt sich der 17-jährige Abiturient auf die Jagd auf Meisterschaftszähler. Er will sich fest in der IDM Supersport 600 einschreiben, also eine Stufe höher. Eine neue Yamaha R6 steht in Aussicht, „nur ob ich in ein bestehendes Team reinrutsche oder wir alles in Eigenregie machen, das weiß ich noch nicht“, sagt Belczykowski.

In der vergangenen Saison konnte er seinem MVR-Teamkollegen, dem Ex-Supersport-Meister Kevin Wahr mehrfach über die Schulter schauen. Und wie der Meister in der IDM battelte sich Belczykowski schließlich auch in der Cup-Klasse rundenlang mit den Gegnern um die Podiumsplätze und wurde dabei Dritter.

Belczykowskis erste Rennsportversuche begannen im Alter von fünf Jahren auf einem Pocketbike, wurden in der Niederländischen Meisterschaft fortgeführt und sollen nun in der IDM perfektioniert werden.