Der Heilungsprozess am verletzten Fuß hat länger gedauert als gedacht, aber auf dem Nürburgring greift Toni Finsterbusch in der IDM-Königsklasse Superbike 1000 an. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Toni Börner, Dino Eisele

Der komplizierte Fußbruch, den Toni Finsterbusch vor dem Saisonbeginn erlitt, ist soweit verheilt, dass der Sachse am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring erstmals in diesem Jahr um Punkte in der IDM Superbike 1000 fahren kann. Sein GERT56-Teamkollege Julian Puffe hat bereits 38 Zähler auf dem Konto und ist Gesamt-Sechster in der IDM-Königsklasse.

Immer wieder hatte Finsterbusch Versuche unternommen, schon eher einzusteigen, doch seine Genesung hatte Vorrang. Bei einem erst kürzlich in Hockenheim durchgezogenen Probelauf fühlte sich der 28-jährige BMW M 1000 RR-Pilot fit genug für den IDM-Einstieg. „Endlich bin ich dabei. Die Absagen der Rennen auf dem Lausitzring und auf dem Sachsenring sind mir natürlich entgegen gekommen, genau wie jetzt die lange Pause seit Most. Dadurch habe ich nicht ganz so viel verloren. Nun geht es auf dem Nürburgring und auf dem Schleizer Dreieck gleich an zwei aufeinander folgenden Wochenenden rund. Ich bin da aber guter Dinge. Beim Hockenheim-Test hatte ich keine Schmerzen oder andere Probleme mit dem Fuß.“

Die beiden Rennen der IDM Superbike 1000 auf dem Nürburgring werden im Rahmen der FIA European Truck Championship ausgetragen. Start ist am Samstag, 17:00 Uhr, und am Sonntag, 14:15 Uhr.

GERT56-Fahrer Julian Puffe hat bereits die beiden Läufe in der Motorsport Arena Oschersleben und im Autodrom Most bestritten. In der Magdeburger Börde wurde er im Wetterchaos des ersten Laufes Vierter. Der 25-Jährige erhofft sich in der Eifel einiges. „Als wir 2019 das erste Mal beim Truck Grand-Prix aufgetreten sind, konnte ich einen der beiden Läufe gewinnen – das schmeckt mir natürlich sehr gut. Und bei den jüngsten Tests konnten wir unsere BMW M 1000 RR auch wieder weiterentwickeln und verbessern. Mit Toni an Bord geht das jetzt hoffentlich noch schneller.“