Florian Alt sind bei seinem heftigen Highsider dank der Airbag-Kombi Verletzungen erspart geblieben. Nun heißt es aufstehen, Krone richten, weiterfahren. Text: Anke Wieczorek; Foto: Dino Eisele

Drei Punkte waren die ganze Ausbeute von Florian Alt beim Saisonauftakt der IDM Superbike am vergangenen Wochenende in Oschersleben. Im zweiten Rennen war der Titelfavorit vom Wilbers-BMW-Racing-Team gestürzt. Obwohl sich die Strecke im Gegensatz zum Vormittag überwiegend trocken präsentierte, war Alts Kampf um einen Podiumsplatz in der sechsten Runde beendet. Er stürzte auf einer noch nassen Stelle mit einem heftigen Highsider aus dem Geschehen. „Es ist eingangs der Schikane passiert. Ich hatte das Gas schon geschlossen und befand mich in der Rollphase. Dann ist das Hinterrad mit einem Schlag ausgebrochen. Das Wochenende ist ziemlich blöd gelaufen. Ich bin nur froh, dass der Airbag in meiner Lederkombi aufgegangen ist, als ich gestürzt bin. Der Helm hat auch etwas bei dem Crash abgekriegt, aber ich bin okay.“

Teamkollege Marco Fetz nahm aus Oschersleben fünf IDM-Punkte mit. Sein Fazit des Wochenendes lautet: „Das Gefühl, das erste Rennen kurz anführen zu können, war schon gewaltig. Ich hätte es gerne länger als nur eine Runde lang genossen. Zum Schluss hat sich das Wetter nicht mit unserer Reifenwahl vertragen, da ging einfach nichts mehr.“

Teamchef Wilbers sagt dazu: „Das ist Rennsport. Wir hatten dank Florian Alt die Pole Position in der Königsklasse und waren bester Dinge, aber als Ergebnis zählen nur die Rennen. Diesmal stand uns das Glück nicht zur Seite, aber das geht vielen anderen genauso und es kommen auch wieder bessere Tage. Nach den Leistungen unserer beiden Fahrer in Oschersleben bin ich aber sehr optimistisch, was den Saisonverlauf betrifft. Wir haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind und uns ganz vorn präsentiert. Nach der mageren Ausbeute, die wir letztlich in den Rennen hatten, heißt deshalb unser Motto: Aufstehen, Krone richten, weiterfahren.“