Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Paul Fröde hat den Aufstieg in die IDM-Königsklasse nur um ein Jahr vertagt. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Dino Eisele

Als einziger Honda-Fahrer des Feldes gewann Paul Fröde aus Hohenstein-Ernstthal im vergangenen Jahr die Klasse IDM Superstock 600. Eigentlich war für ihn im Jahr 2021 der Aufstieg in die IDM Superbike 1000 geplant, doch er wurde um ein Jahr vertagt.

Auch 2021 wird Fröde die Superstock-Klasse in Angriff nehmen. Diese wird nach momentanem Stand aber als DMSB-Pokal und somit als Cup-Klasse ausgetragen. Nach dem Titelgewinn in der letztjährigen IDM-Klasse spekulierte Fröde zunächst mit dem Einstieg in die IDM Superbike und auf die Suzuki GSX-R 1000, die sein Kumpel Marco Fetz bei Suzuki Laux fuhr. Aber mit dem Rückzug des Importeurs aus der Meisterschaft hatte sich die Sache erledigt. Aufgrund der Corona-Situation haben Fröde und seine kleine Mannschaft beschlossen, erst einmal kostengünstig weiterzumachen und ein Superstock-Jahr dranzuhängen.

Der Sachse mit der Startnummer „37“ war auch schon testen und mischte sich im spanischen Valencia unter weitere IDM-Kollegen. „Ich war auf der Strecke sogar schneller als vor einem Jahr“, berichtet der Maschinenbau-Student. „In den Rennen werde ich mich auch nicht an den Superstock-Fahrern, sondern an den Supersportlern orientieren.“ Beide Klassen fahren im gleichen Feld, aber bei getrennter Wertung.

Was der 18-jährige Fröde vom Team ADAC Sachsen e.V. unbedingt noch loswerden will: „Wenn Not am Mann ist, würde ich in der IDM Superbike auch jederzeit als Ersatzfahrer einspringen. Damit hätte ich überhaupt kein Problem.“