IDM Superbike 1000-Neuzugang Vladimir Leonov kennt sich in der Welt aus, aber die IDM-Strecken nicht. Trotzdem hofft er mit Ilya Mikhalchik konkurrieren zu können. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Dino Eisele

Nach drei Anläufen hat es endlich geklappt, dass alle drei Fahrer des EGS-alpha-Van Zon-BMW-Teams zusammen testen konnten. Treffpunkt der IDM Superbike 1000-Racer Ilya Mikhalchik und der Neuzugänge Vladimir Leonov und Tim Eby war am Wochenende der Hockenheimring.

Titelverteidiger Ilya Mikhalchik und Vladimir Leonov fuhren laut Aussage von Teamchef Werner Daemen auf demselben Niveau. Mikhalchik fühlte sich pudelwohl auf der BMW S 1000 RR und meinte: „Es sieht ganz danach aus, dass wir bereit sind für den Saisonstart.“ Der Meister glaubt, auch 2020 wieder auf dem Podium zu stehen, auch wenn die Konkurrenz stark zugelegt hat. In der Saison gelangen dem Ukrainer zwölf Siege, davon neun in Folge. Zum Schluss hatte er 115 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung auf Vize Julian Puffe.

Vladimir Leonov gab in Hockenheim seinen Einstand im Team und auf dem Motorrad. Der 33-Jährige aus Moskau hat Moto2-WM-Erfahrungen und ist in der Endurance-WM und auch Superbike-WM gefahren, trotzdem muss er sich umgewöhnen. „Ich bin konstante Rundenzeiten gefahren“, war er zufrieden, „doch der Asphalt ist völlig anders als ich ihn von anderen Strecken, zum Beispiel in Spanien, gewöhnt bin.“ Leonov hat bisher nur die zwei Tage in Hockenheim absolvieren können. „Ich hätte gern noch ein bisschen mehr ausprobiert, denke aber trotzdem, dass wir optimal vorbereitet sind.“