Darf´s noch ein wenig mehr sein? Ida hat Papa Alex Polita gerade fest im Griff. Text: Anke Wieczorek; Foto: Polita

In Italien ist die Zahl der Coronavirus-Toten auf über 20.000 angestiegen. Hinter den USA ist Italien das Land mit den bisher meisten Todesfällen weltweit. Um gesund durch die Pandemie zu kommen, hat sich IDM-Superbiker Alessandro Polita mit seiner Familie zu Hause verschanzt. „Das Gleiche macht hoffentlich auch der Rest der intelligenten Menschen auf der ganzen Welt“, sagt der HRP-Honda-Pilot ganz klar und fügt hinzu: „Es ist für alle seltsam, aber wichtig, die Regierungsentscheidung zu respektieren, dass alle zu Hause bleiben sollen.“

Der 35-Jährige lebt in der Provinz Ancona, einer vom neuartigen Virus besonders stark betroffenen Region. „Ja, in meiner Region gibt es viele Fälle“, bestätigt Polita, „aber alles ist unter Kontrolle! Hoffe ich.“

Polita hat in den harten Zeiten Hilfe angeboten. „Was die neuesten Richtlinien der Regierung betrifft, dachte ich, dass ich mich mit dem Fahrrad, mit dem ich trainiere, für Apotheken in der Senigallia-Zone nützlich machen würde, um Medikamente an diejenigen zu liefern, die sie brauchen. Ich stehe mit aller Sorgfalt und Vorsichtsmaßnahmen zur Verfügung.“

Denn die Tage sind so lang. „Morgens bin ich alleine mit meiner Tochter Ida zu Hause, weil meine Freundin in einem Familienunternehmen arbeitet! Und ich spiele dann mit Ida! Mit allem wird designt und gebaut und wieder gebaut. Wenn Eva nachmittags heim kommt, gehe ich auf den Hometrainer.“ Obwohl sich derzeit alles um Corona zu drehen scheint – Alex Polita hofft, bald wieder Rennen fahren zu können. „Es gibt einen Gruppen-Chat mit dem ganzen Team. Wir stehen alle in Kontakt.“