Neue Pirelli-Reifen für drei IDM-Klassen. Laut Björn Lohmann sollen damit noch schnellere Rundenzeiten drin sein. Text und Foto: Anke Wieczorek

Die IDM ist wieder voll in Fahrt. Seit heute finden auf dem Lausitzring die ersten Trainings für den Saisonauftakt an diesem Wochenende statt. Reifenhersteller Pirelli rollt dabei in die zweite Saison als Serienausstatter.

In allen Solo-Prädikatsklassen gehen die Piloten mit Diablo Superbike und Supercorsa SC an den Start. Das Entwicklungsteam der Marke hat eine Reihe neuer Reifen vorbereitet.
Hier sind die Updates bei den Pirelli-Produkten für die IDM-Saison 2019 im Überblick:

Superbike 1000-Kategorie:
DIABLO SUPERBIKE Slick – neue, superweiche Mischungsvariante SCX
DIABLO SUPERBIKE Rain – neue Regenreifen mit innovativem Hinterradprofil sowie in der neuen Dimension 200/60 R17 (verfügbare Mischung SCR2)

Supersport 600 und Supersport 300:
DIABLO SUPERCORSA SC: – komplett neu entwickelte V3-Version, mit Verbesserungen hinsichtlich Konturen, Laufflächenprofil und Mischungen

„Wie das letzte Jahr gezeigt hat, ist die Regelung, dass es in der IDM einen Serienausstatter für Reifen gibt, ein großer Gewinn für den Sport“, erklärt Björn Lohmann, verantwortlich für das Rennsport-Engagement bei Pirelli Deutschland. „Wenn der wichtige Faktor Reifen für alle gleich ist, liegen die Starterfelder in allen Klassen sowohl im Training als auch im Rennen enger zusammen. Damit werden die Rennen automatisch spannender, und das ist natürlich ein großer Gewinn für die Zuschauer, die Rennfahrer und letztendlich die ganze Rennserie.“

Um die bestmögliche Versorgung der Fahrer und Teams sicherzustellen bringt der Traditionshersteller zu jedem der acht Rennwochenenden mit zwei Trucks rund 1.600 Reifen ins Fahrerlager. Für den benötigten Service stehen vor Ort jeweils sechs Mitarbeiter parat.