Melvin van der Voort ist der Durchbruch gelungen. Der Niederländer hat in der zweiten Saisonhälfte einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Text: Anke Wieczorek, Foto: Dino Eisele

Max Enderlein hat den Titel in der Tasche, aber die nachfolgenden Plätze in der IDM Supersport sind noch zu besetzen. Zwischen Luca de Vleeschauwer, Andreas Kofler und Melvin van der Voort geht es darum, wer am Ende Vize wird oder als Gesamt-Dritter nach Hause fährt – oder sich mit dem vierten Platz zufrieden geben muss.

Der Punkteabstand untereinander beträgt sechs beziehungsweise neun Meisterschaftszähler. Im Qualifying dominierte Melvin van der Voort (Team SWPN). Der Niederländer ist im Vergleich zu seinen Konkurrenten zwar mit dem wenigsten Punkten nach Hockenheim gekommen, doch das liegt an der ersten Saisonhälfte. Der Yamaha-Fahrer kam erst in der zweiten Halbzeit richtig in die Gänge und holte sogar drei Siege hintereinander. Diesem Erfolg jagen de Vleeschauwer (Kawasaki Weber-Motos Racing) wie auch Kofler (Kawasaki Schnock Team Motorex) noch hinterher.

Für de Vleeschauwer sind die ersten zwei Runden wichtig. Er weiß das. Der Belgier sagt: „Dort muss ich mir meinen Platz erkämpft haben. Starts habe ich auch geübt.“ Diese kann Andreas Kofler besonders gut: „Im vergangenen Jahr bin danach noch oft zurück gefallen, aber heuer hat das ganz gut geklappt.“ Was sagt er zur momentanen Situation? „Natürlich will ich der Beste sein, aber erzwingen kann man nichts.“

Max Enderlein (M32 Racing) wird sich in den Kampf um die Plätze nicht reinhängen.

IDM Supersport, Qualifying:

1. Melvin VAN DER VOORT (NLD), Yamaha
2. Andreas KOFLER (AUT), Kawasaki
3. Luca DE VLEESCHAUWER (BEL), Kawasaki
4. Jan-Ole JÄHNIG (DEU), Yamaha
5. Yves STADELMANN (CHE), Yamaha
6. Twan SMITS (NLD), Yamaha
7. Max ENDERLEIN (DEU), Yamaha
8. Christoph BEINLICH (DEU), Yamaha
9. Milan MERCKELBAGH (NLD), Yamaha
10. Severin BINGISSER (CHE), Kawasaki