Das sieht gut aus, geht aber noch besser und vor allem schneller. Philipp Steinmayr hofft schnellstmöglich eine Lösung für die Fahrwerksprobleme an der Yamaha zu finden. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Dino Eisele

Philipp Steinmayr will 2022 in die Top 5 der IDM Superbike-Klasse fahren, aber momentan ist der Yamaha-Fahrer aus Österreich weit weg davon. Der 28-Jährige gibt aber nicht auf, am Fahrwerk der YZF-R1M zu feilen, denn er weiß, was sich aus dem Motorrad herausholen lässt.

Platz 14 für die Startnummer „41“ nach dem freien Training. Philipp Steinmayr wirkt alles andere als glücklich und zuckt mit den Schultern: „Null Grip gehabt.“ Vor der zweiten Session hatte der Österreicher vom Team Eder Racing das Motorrad technisch umgekrempelt. Ohne Erfolg. „Mir fällt nicht auf, wo ich direkt an Zeit verliere, aber grundsätzlich mangelt es an Grip. Weder beim Reinbremsen, noch in der Kurve oder beim Rausbeschleunigen kommt eine Rückmeldung vom Hinterrad.“ Vor einem Jahr war Steinmayr in Oschersleben schneller gewesen. „Über eine Sekunde“, grübelt der Gesamt-15. des letzten Jahres, den viele Konkurrenten nun viel weiter vorne gesehen hatten.

„Der Auftakt auf dem Lausitzring ging schief, weil ich Qualifying gestürzt bin. Mir fehlt es aber nicht an Vertrauen ins Motorrad. Nein, es geht nur darum, das richtige Setup zu finden“, lässt Steinmayr wissen und ist optimistisch: „Bis zum Qualifying müssen wir uns etwas überlegen. Vladimir Leonov hat ja heute gezeigt, dass man mit der Yamaha vorne mitfahren kann.“

Das erste Qualifying der IDM Superbike findet am Samstag um 09:35 Uhr statt, das zweite 13:35 Uhr.