Ungarisches Nachwuchsprojekt mit Tiefgang: Im HRE-Team werden auch Studenten direkt in der Praxis ausgebildet. Text: Anke Wieczorek; Foto: HRE-Team

HRE – die drei großen Buchstaben stehen für das Hungarian Racing Engineering Team. Im vergangenen Jahr hatte es seine Premiere in der IDM. Nun folgt die Fortsetzung. Stammfahrer Máté Számadó holte auf dem Lausitzring in der IDM Supersport 300 fünf Meisterschaftspunkte. Doch es geht um viel mehr. Das ungarische HRE Team hat sich Deutschlands höchste Straßenrennsportserie noch aus einem ganz anderen Grund ausgesucht.

Der Samstagnachmittag war ein Freudenfest für das Team: Punkte für Máté Számadó auf der Kawasaki Ninja 400 in der Nachwuchsklasse. Teamleiter Károly Lévay erzählt: „Das Besondere an unserer Truppe aber ist, dass sie sich nicht nur aufs Rennfahren konzentriert, sondern auch auf die Ausbildung von Mechanikern. Wir unterrichten auch Studenten von der Széchenyi István Universität in Győr und lassen sie hautnah erleben, wie es an der Rennstrecke wirklich ist. Dazu gehört die Arbeit der Mechaniker von A bis Z, aber es geht auch um das Teamgefühl und die Organisation.“ In Bezug auf Máté Számadó sagt er ganz klar: „Er hat das Jahr 2021 als Gesamt-13. beendet. Wir erwarten ihn am Ende der Saison auf einen besseren Platz!“