Für Toni Erhard verschiebt sich der Saisonauftakt. Zuerst muss der Fuß wieder verheilt sein. Er hofft auf einen schnellen OP-Termin. Text. Anke Wieczorek; Foto: Toni Erhard

Die Titelambitionen sind für die Toni Erhard vorerst nach hinten gerückt. Der Kawasaki-Fahrer vom Team Roto Store BRT hat sich beim Training in Oschersleben das Sprunggelenk gebrochen. Am Saisonauftakt auf dem Lausitzring in drei Wochen wird der 21-jährige Sachse nicht teilnehmen können.

Das Osterwochenende hatte sich Erhard anders vorgestellt. Eigentlich wollte er 2022 an seine alten Erfolge anknüpfen. 2018 war der Schwarzenberger mit drei Siegen und sieben weiteren Podiumsplätzen zum Titel in der IDM-Nachwuchsklasse Supersport gerast. Stattdessen darf er sein verletztes Sprunggelenk schonen und einen schnellstmöglichen OP-Termin suchen.

Erhard war am frühen Morgen im ersten Turn mit der Kawasaki in Oschersleben gestürzt, gleich im Links-Knick nach der Start- und Zielgeraden. „Es war ein Highsider“, erinnert er sich, „aber wie er passieren konnte, das wissen wir nicht.“ Die Ninja 400 sah nicht sehr schön aus danach, ist aber schon wieder hergerichtet und einsatzbereit. Erhard dagegen fehlt länger. Am Osterwochenende konnte er einen längeren Klinikaufenthalt vermeiden und er durfte nach Hause, aber nach den Feiertagen werden alle Möglichkeiten abgegrast, um einen OP-Termin für das gebrochene Sprunggelenk zu beschleunigen.