Im sächsischen Freudenberg-Team wird rangeklotzt. Mit Leo Rammerstorfer steht der zweite Nachwuchsfahrer fest und es soll noch ein weiterer folgen. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Team Freudenberg

Der nächste Fahrer im Team Freudenberg steht fest. Michael und Carsten Freudenberg setzen mit dem 16-jährigen Leo Rammerstorfer auf eine deutsch-österreichische Connection in der IDM Supersport 300.

Beim IDM-Finale in Hockenheim tauchte Rammerstorfer erstmals auf einer Freudenberg-KTM auf und fuhr als Gaststarter im Training respektabel bis in die Mitte des Feldes. Nun steht er vor seiner ersten kompletten Saison in der Nachwuchsklasse. Der Ansporn ist groß, da mit Lennox Lehmann nicht nur der Teamkollege, sondern auch der Titelverteidiger in der gleichen Box steht. Rammerstorfers Lernpensum im leistungsorientierten Freudenberg Team in groß. Der Junior aus Feldkirchen fuhr erst 2019 seine ersten Rundstreckenrennen.

Teamchef Carsten Freudenberg kommentiert die Fahrerwahl: „Die Lernkurve von Leo war in Hockenheim über das ganze Wochenende wirklich gut! Leider kam der Sturz mit Verletzung im ersten Rennen dazu, so dass er im zweiten Rennen nicht antreten konnte. Was schade war! Aber in den Trainings hatte er bereits gut auf sich aufmerksam gemacht.“ Ein Volltreffer sei, dass mit Rammerstorfer ein Österreicher auf einer KTM fährt. Top 10-Plätze sind das gemeinsame Ziel.