Passt es? Wilbers-BMW und Marco Fetz sympathisieren miteinander. Text: Anke Wieczorek; Foto: Dino Eisele

Marco Fetz hat während des Bonovo Sidecar Festivals vor einer Woche in Oschersleben die Wilbers-BMW gefahren. Auf Suzuki ist der 20-jährige Bayer aus Kleinbreitenbronn in seinem Rookie-Jahr 2020 auf dem 18. Platz in der Gesamtwertung der IDM Superbike 1000. Steigt er jetzt um?

Die Beziehung zwischen Marco Fetz und Wilbers währt schon länger. Als er 2018 den Cup-Titel in der Superstock 600-Klasse gewann, hatte Fetz bereits Wilbers-Komponenten in seiner Yamaha verbaut. Benny Wilbers hatte ihm damals nach seinem Erfolg einen Test auf einer S1000 RR versprochen. Jetzt endlich war es soweit. Oschersleben empfing das Team bei spätsommerlichen Temperaturen und einer ordentlichen Brise Wind. Ebenfalls vor Ort: Florian Alt, aktueller Fahrer 2020 bei Wilbers-BMW.

Was ist dabei herausgekommen? Ständig verbesserte Rundenzeiten, ein fünfter Platz im Einladungsrennen und die Aussage von Teamchef Benny Wilbers: „ Marco ist ein talentierter Racer, den wir nun in die BMW Familie aufnehmen möchten. Wir planen gemeinsam mit BMW eine IDM Superbike 1000-Saison 2021 mit den Fahrern Alt und Fetz.“
Fetz ist begeistert, aber einen Vertrag gibt es noch nicht. Wilbers sagt: „BMW unterstützt uns stärker als in der Vergangenheit, das wirkt sich auch vorteilhaft auf die Mitgift von Familie Fetz aus.“

Die Rennsportkarriere von Marco Fetz begann 2011 im ADAC Mini Bike Cup. Die größten Erfolge sind bis heute der 3. Platz im Yamaha R6-Dunlop-Cup 2017 und der Gewinn des DMSB Superstock 600-Cups 2018. Als Rookie in der IDM Superbike 1000 holte er in Hockenheim 2020 eine Top-Ten-Platzierung.