Das Warten auf das erste Rollout mit der Suzuki hat bald ein Ende. Superbike-Rookie Marco Fetz hat die Zwischenzeit aber trotzdem extrem sportlich verbracht. Text: Anke Wieczorek; Foto: Fetz, privat

Es geht ihm wie vielen seiner Konkurrenten: Kurzarbeit, dafür viel Zeit fürs Fitnesstraining. Nur das Wichtigste fehlte: Auf der Rennstrecke Motorrad  fahren. Marco Fetz ist nach den gefühlt endlosen Wochen der Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie aber nun bester Dinge. Am 30. Mai wird der Neuzugang von Suzuki Laux-Team zum ersten Mal auf seinem Superbike sitzen und in Oschersleben Gas geben.

Der 20-jährige Industriemechaniker aus Kleinbreitenbronn ist der Rookie in der IDM Superbike 1000. Vor zwei Jahren gewann er auf Yamaha die Superstock 600-Klasse. In der vergangenen Saison fuhr er als Gesamt-13. in der höheren IDM Supersport 600 ins Ziel. Nun also der Aufstieg in  die Königsklasse, verbunden mit dem Markenwechsel zu Suzuki. Fetz ist motiviert bis in die Haarwurzeln und die Nachrichten, dass sich die Motor Presse Stuttgart als Veranstalter auch weiterhin mit aller Kraft für die Durchführung einer IDM-Saison einsetzt, begeistert ihn. „Ich bin sehr guter Dinge, dass wir vielleicht in Assen, auf dem Lausitzring und in Hockenheim fahren können“, meint der Bayern-Turbo. „Auf einer Skala zwischen 1 und 10 tippe ich auf 8, dass es klappt.“

Am kommenden Wochenende ist Besprechung bei Teamchef Stefan Laux in Triefenstein und ein paar Tage später geht es schon zum Renntraining nach Oschersleben. „Wegen mir könnte es auch schon heute losgehen“, kann es Fetz kaum noch erwarten.