Hier scheint sich etwas für die Zukunft anzubahnen. Honda-Teamchef Jens Holzhauer hält große Stücke auf seinen neuen Fahrer Alessandro Polita. Text: Anke Wieczorek; Foto: Dino Eisele

Am Morgen hatte er sich im Regen vornehm zurück gehalten und war im Nieselregen gar nicht erst aus der Box gefahren, aber am Ende des Tages hatte sich Ilya Mikhalchik zum vierten Mal in diesem Jahr die Pole Position gesichert. Der Ukrainer vom alpha Racing-Van-Zon-BMW-Team ist nicht zu halten. Bastien Mackels (Wilbers-BMW) hatte ebenfalls Verzicht geübt und brannte nachmittags zweitschnellste Zeit in den Asphalt, Julian Puffe die dritte. In der ersten Startreihe sind also die üblichen Verdächtigen vertreten. Dahinter stehen mit Daniel Kartheininger und Stefan Kerschbaumer zwei Yamaha-Teamkollegen (mpb Racing) sowie Toni Finsterbusch (Suzuki Mayer).

Nur knapp die Hälfte des Feldes hatte sich am Morgen auf die Strecke begeben. Alessandro Polita (HRP Honda) und Jordan Weaving (Suzuki Alber-Bischoff) hatten es sogar mit Slicks gewagt und waren zum Schluss die Schnellsten. Im zweiten Qualifying auf trockener Strecke wurde das Ergebnis aber schnell relativiert. Jordan Weaving fiel auf den 13. Startplatz zurück, Alessandro Polita auf den neunten Rang. Damit ist der Italiener einen Platz besser als sein Vorgänger Jan Halbich, der jetzt im Kawasaki Schnock Team Motorex fährt, aber wiederum auch einen Platz hinter Kawa-Neuzugang Danny de Boer von Weber Motos. Damit sind alle fünf Motorradmarken, die in der IDM Superbike 1000 am Start stehen, in den Top Ten vertreten.