Die Sidecars absolvierten am Freitag schon das erste Zeittraining. Vor Schlosser/Neubert liegt noch viel Arbeit. Text und Foto: Anke Wieczorek

Was geht ab beim IDM-Auftakt in der Lausitz? Tim Reeves hat das erste Zeittraining in der IDM Sidecar dominiert. „Aber es geht noch schneller“, sagt der siebenfache Weltmeister, bei dem sein britischer Landsmann Mark Wilkes im Boot hockt. „Es hakt mit der Schaltung, es hat nichts mit der Technik des Motorrads zu tun. Es ist nur eine Kleinigkeit“, meinte er gut gelaunt.

Reeves verwies Markus Schlosser/Marcel Fries auf den zweiten Platz in der Zeitenliste. Aber auch da geht noch etwas. Rückstand der Schweizer Crew: 0,339 Sekunden. Nach den beiden 600 ccm-Gespannen tauchte die erste 1000 ccm-Ausgabe auf. Andres Nussbaum/Manuel Hirschi führen damit diese Kategorie an. Die 600er- und 1000er-Klasse fahren gemeinsam im Feld, werden aber getrennt gewertet.

Und was lief bei Josef Sattler/Uwe Neubert, den IDM-Champions von 2018 auf 1000 ccm? Die Beiden sind nach dem Meisterschaftsgewinn in die WM aufgestiegen und damit in die dort vorgeschriebene 600 ccm-Klasse gewechselt. Im ersten Zeittraining sprang der sechste Platz heraus. Mentor Rolf Steinhausen meinte angesichts des Adolf RS Kawasaki-Gespanns: „Es gibt noch Probleme mit der Motec-Zündung. Es ist kein Spezialist hier. Mein Sohn Maik versucht sich gerade hineinzufinden. Für das Team ist es erst die zweite Veranstaltung mit dem neuen Motorrad. Wir müssen noch viel lernen.“

Ein neues Gesicht tauchte hinter Peter Schröder auf. Das Sidecar-Urgestein aus der Schweiz fuhr mit Stephanie Waldvogel. „Steffi“ ist die Vertretung von Denise Kartheininger, die etwas kürzer tritt.