Wilbers-BMW-Racing ruft "Plan B" auf: Bastien Mackels ist momentan als Testfahrer an Bord und wird zum Saisonende wieder angreifen. Text: Anke Wieczorek, Wilbers-BMW-Racing; Fotos: Dino Eisele

Bastien Mackels, der IDM Superbike-Vize von 2018, geht 2019 nicht ins Titelrennen. Der vierfache Laufsieger des vergangenen Jahres und zugleich härteste Konkurrent von Gesamtsieger Ilya Mikhalchik wird vorläufig nicht am Start stehen. Was ist passiert?

Man habe intensiv überlegt und sei zu dem Entschluss gekommen, mit dem „Wilbers-BMW-Racing“ Team 2019 erst später an den Start in der IDM Superbike 1000 zu gehen, heißt es in einer Mitteilung aus der Teamzentrale in Nordhorn.

Chef Benny Wilbers erklärt, die Entscheidung sei sehr schwer gefallen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei das Zusammentreffen mehrerer Faktoren. Dazu zählen die Verzögerung des Firmenneubaus und der damit verbundene, verzögerte Produktionsstart der Wilbers-Fahrwerksprodukte. Die Rückstände aufzuarbeiten hat höchste Priorität. Ein weiterer Punkt für den vorläufigen Rückzug ist die verspätete Belieferung des Teams mit Racingteilen für die neue BMW S 1000 RR.

Was wird jetzt aus Bastien Mackels? „Wir planen gut vorbereitet, spätestens beim Finale in Hockenheim, wieder anzutreten. Wir hoffen genügend Zeit zu bekommen, die neue BMW-Waffe auf ein Top-IDM-Niveau zu bringen“, sagt Benny Wilbers.

Die Superbike-Entwicklung für die IDM unter der Führung von Burkhard Stember wird von Bastien Mackels als Testfahrer begleitet. Mit dem Belgier wurde ein Zweijahresvertrag abgestimmt.