IDM
Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft
IDM Podcast: Dirk Geiger im Interview

IDM Podcast: Dirk Geiger im Interview

Siege oder gar einen Titel in der Motorrad-Weltmeisterschaft zu erringen war für den deutschen Nachwuchs vermutlich noch nie so schwierig wie heute. Der Stellenwert des Motorsports in Deutschland schwindet, Trainingsmöglichkeiten sind nördlich der Alpen begrenzt und in Ländern wie Italien oder Spanien werden junge Talente schon im frühen Kindesalter gefördert und auf den Einstieg in MotoGP oder WSBK vorbereitet.

Trotz der Hierzulande erschwerten Bedingungen gelingt immer wieder Fahrern der Sprung an die Weltspitze. Dirk Geiger ist einer von ihnen. Der sympathische wie ehrgeizige Mannheimer saß mit drei Jahren das erste Mal auf dem Motorrad, fuhr mit fünf in seinem ersten Rennen direkt aufs Podium und sammelte anschließend in Nachwuchsklassen wie der deutschen Poketbike Meisterschaft, dem ADAC Junior Cup oder auch dem Northern European Cup nicht nur Erfahrung, sondern auch reihenweise Siege und Titel.

Seit 2022 fährt der inzwischen 22-jährige in der Supersport 300 WM und konnte in seiner ersten vollen Saison auf der Kawasaki von RT Motorsports by SKM auch seinen ersten Sieg einfahren. 2023 folgte die Rückkehr ins Team Freudenberg und damit der Wechsel auf die neue KTM RC 390 R. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Umstellung auf das 2023er Modell entwickelte sich die Kombination aus vertrautem Team und neuem Motorrad zum Erfolgskonzept und Dirk Geiger steht zu Beginn der zweiten Saisonhälfte auf Platz eins der WM-Tabelle.

In der neuen Folge von Slicks and Sunglasses verrät der erfolgshungrige KTM-Pilot, wo die Unterschiede zwischen der IDM und der WM liegen, mit welchem Weltmeister er gern einmal zusammen trainieren würde und wann man als Rennfahrer 100 Prozent geben muss.