Volle Pulle bei der letzten Ausfahrt in Hockenheim. Beim IDM-Finale werden alle Sonntagsrennen im Livestream übertragen. Text: Dirk Johae; Foto: Dino Eisele

Die MOTOR PRESSE STUTTGART als Veranstalter und Promoter der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) überträgt alle Sonntagsrennen des IDM-Finales in Hockenheim (27. bis 29. September) im Livestream. Das Angebot umfasst sowohl die Rennen der IDM-Serien IDM Superbike 1000, IDM Supersport 600 und DMSB Superstock 600 Cup, IDM Supersport 300 und IDM Sidecars als auch die Cup-Serien BMW Motorrad BoxerCup, Twin Cup und Suzuki GSX-R 1000 Cup.

Am Samstag sind bereits das Rennen des ADAC Junior Cups und der erste Lauf der IDM Sidecars live zu sehen. Der Livestream wird auf der IDM-Facebookseite und auf dem Youtube-Kanal von MOTORRAD verlinkt.

Damit übernimmt das Medienhaus einen wichtigen Schritt, die höchste deutsche Meisterschaft im Motorrad-Straßenrennsport einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Mit der Übertragung der Rennen per Livestream bringen wir die Außendarstellung der IDM einen großen Schritt nach vorn“, sagt Normann Broy, Serienmanager der IDM bei der MOTOR PRESSE STUTTGART. „Wir sind zuversichtlich, dass wir nach dem erfolgreichen Testlauf beim IDM-Finale 2019 in der nächsten Saison diesen Service für ausgewählte Rennen bieten können.“ Kommentiert werden alle Rennen von Lukas Gajewski. Dazu werden Interviews von Edgar Mielke eingespielt.

Die Zuschauer des Livestreams wie auch die Besucher auf den Tribünen in Hockenheim können sich auf spannende Rennen freuen. Zwar stehen in der Königsklasse Superbike 1000 wie auch den spektakulären 600er-Klassen die Gesamtsieger bereits seit dem IDM-Wochenende in Assen fest. Doch bei den Positionen hinter den IDM-Champions fallen die Entscheidung erst in Hockenheim.

In der Nachwuchsklasse IDM Supersport 300 noch ein Nachfolger für den Vorjahresmeister Toni Erhard (KTM/Freudenberg WorldSSP Academy) gesucht. Zwar führt der Belgier Angelo Licciardi (Kawasaki/Benjan Racing Team – Weber Motos) mit einem dicken Polster von 40 Punkten. Doch die Rennen der Saison mit den Windschattenschlachten mit sieben oder sogar mehr Fahrern über die gesamte Renndistanz sind immer für Überraschungen gut.