Versöhnlicher Saisonabschluss für Rick Dunnik: Mit seinem dritten Saisonsieg festigt er seinen zweiten Gesamtplatz in der IDM-Nachwuchsklasse. Text: Dirk Johae; Foto: Dino Eisele

Der Niederländer Rick Dunnik (NLD, Yamaha, ZUWI-HDRacing) tritt im zweiten Rennen der IDM Supersport 300 die Flucht nach vorn an: Vom zweiten Startplatz aus setzt sich das 17-jährige Talent aus Staphorst vom Feld Stück für Stück ab. „Ich hatte keine Strategie, sondern die Situation hat sich so ergeben“, sagt Dunnik nach dem Rennen.

Der zweifache Saisonsieger vom IDM-Auftakt auf dem Lausitzring kann seinen Vorsprung ausbauen, weil hinter ihm eine Fünfergruppe um die Positionen rangelt. Mittendrin Walid Khan (NL, Kawasaki, NUTEC-RT Racing by SKM-Kawasaki), Sieger des ersten Rennens, sowie der neue Meister und Polesetter Angelo Licciardi (BEL, Kawasaki, Benjan-Weber Motos) und Ruben Bijman (NLD, Yamaha, Pearle Gebben), Dritter der Meisterschaft. Khan kann sich zur Mitte des Rennens von der Verfolgergruppe absetzen. Der 19-jährige Niederländer macht sich auf die Verfolgung des Führenden Rick Dunnik. Doch der kontert und verteidigt seine Führung bis ins Ziel.

Dahinter wird der Kampf um den dritten Platz härter. In der vorletzten Runde attackiert Bijman den vor ihm fahrenden Licciardi eingangs der Querspange. Doch der holländische Yamaha-Pilot stürzt und beendet das letzte Rennen nicht..

Sein Kontrahent fährt ungehindert weiter und rundet seine Saison mit einem weiteren Podiumsplatz ab. Melvin van der Voort (NL, Yamaha, SWPN Junior) verpasst nur knapp einen Podiumsplatz. Doch der 14-Jährige, der bereits mit der Pole Position in Assen ein Glanzlicht gesetzt hat, feiert beim IDM-Finale sein bestes Saisonergebnis.

Hinter der niederländisch-belgischen Phalanx kommt Marvin Siebdrath (Wildenfels, Kawasaki, NUTEC-RT Motorsports by SKM-Kawasaki) wie im ersten Rennen auf Rang Fünf. Der 15-jährige Sachse kann erneut seinen Teamkollegen Colin Velthuizen (NDL) hinter sich halten, der Sechster wird. Damit platzieren sich alle drei Piloten des Teams von Rob Vennegoor und Technik Frank Krekeler unter den Top Sechs. Ein erneut sehr gutes Mannschaftsergebnis für das Team, das in diesem Jahr in die IDM eingestiegen ist.