Im Grenzbereich unterwegs: Kawasaki-Pilot Walid Khan verliert durch eine Strafe vier Positionen in der Startaufstellung.

Das Klima in der IDM-Nachwuchsklasse wird rauher. Das liegt nicht an den herbstlich-kühlen Temperaturen und dem strammen Wind auf dem TT Circuit von Assen. Vielmehr geht es Auf dem holländischen Grand-Prix-Kurs geht es am vorletzten IDM-Wochenende um die Vorentscheidung in der Meisterschaft. Dabei verlor der Laufsieger von den GAMMA Days an gleicher Stelle, Whalid Khan, im ersten Qualifying die Nerven, als er den Trainingsschnellsten Rick Dunnik in der Schikane vor Start-und-Ziel berührte.

Die Sportkommissare griffen sofort durch und verhängten gegen den 19 Jahre alten Lokalmatadoren eine Gridstrafe von vier Plätzen. Statt vom zweiten Platz in der ersten Reihe geht der Kawasaki-Fahrer jetzt von der sechsten Position in die beiden Rennen. „Es ist eine milde Strafe, weil er das Vergehen zugegeben und sich einsichtig gezeigt hat“, so IDM-Serienmanager Normann Broy.

Khan, der in Assen geboren wurde und in Coevarden lebt, ist der beste IDM-Punktesammler der zweiten Saisonhälfte. Der Fahrer des für diese Saison neu formierten Teams NUTEC-RT Motorsports by SKM-Kawasaki hat zwei der letzten vier Rennen gewonnen und stand bei den anderen beiden Läufen je ein Mal als Zweiter und Dritter auf dem Podium. Vor den beiden Rennen in Assen ist der Niederländer Achter im IDM-Zwischenklassement.