Was lange währt, wird gut. Die IDM-Techniker präsentieren ein Reglement, das auf topaktuellen Erfahrungswerten basiert. Text: Anke Wieczorek; Foto: Dino Eisele

Es sollte alles hieb– und stichfest sein. Aus diesem Grund hat das IDM-Technikteam bewusst mit der Veröffentlichung der Reglements für alle IDM-Klassen gewartet. Jetzt ist es online verfügbar und unter www.dmsb.de/active/motorradsport/strassensport zum Download bereit.

Es gibt ein paar Änderungen. In der IDM Superbike 1000 wurde dem Wunsch der Teamchefs in Sachen Drehzahlbegrenzung, Kühler und Verkleidung entsprochen.

„Wir haben mit Absicht so lange an der finalen Version gearbeitet, damit wir für die Superbike-Klasse noch die topaktuellen Maximaldrehzahlwerte aus der Superbike-WM übernehmen konnten“, erklärt Karsten Bartschat, der als IDM-Technikchef des MOTORRAD action teams agiert, das als hauseigene Abteilung des Promotors Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG die IDM durchführt. „Stand ist der letzte WSBK-Lauf am 14. April 2019 in Assen. Dort gab es Neuerungen. Honda wird zwecks Konkurrenzfähigkeit im Vergleich zu BMW, Kawasaki, Suzuki und Yamaha ein paar Drehzahlen zulegen dürfen“, so Bartschat weiter.

„In der IDM Supersport 300-Klasse haben wir vor der Bekanntgabe des IDM-Reglements die ersten beiden Läufe in Europa abgewartet, also in Aragon und Assen. Wir wollten sehen, wie sich die Balanceformeln für die Chancengleichheit zwischen den unterschiedlichen Motorradsystemen bewähren. Die Regelungen funktionieren hervorragend. Die 300er scheinen nun ausgeglichen zu sein.“

Ziel der IDM-Technikkommission war und ist es, eine klare Linie zu fahren, um nicht frühzeitig korrigieren zu müssen.