Für Toni Finsterbusch sieht alles nach einem entspannten Weihnachten aus. Er hat den neuen Vertrag mit Suzuki Mayer in der Tasche. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Wiessmann

Der nächste Fahrer in der IDM Superbike 1000 ist fix für die bevorstehende Saison 2019. Das Team Suzuki Mayer aus Passau und der Leipziger Toni Finsterbusch setzen ihre Kooperation in Deutschlands höchster Klasse im Motorradstraßenrennsport fort.
Die Feiertage um Weihnachten kann die bayrisch-sächsische Connection nun ausgiebig und ohne Druck genießen. Die Teambesitzer Thomas und Werner Mayer sowie der 25-jährige Pilot haben den Vertrag für 2019 bereits unterzeichnet.

Finsterbusch war nach Jahren in der Moto3-WM und der Superstock-1000-EM im Jahr 2018
zum Team gestoßen. Auf und mit der Suzuki GSX-R 1000 wurde jede Menge Entwicklungsarbeit geleistet. Darauf soll aufgebaut werden. Vor allem die Zusammenarbeit mit Fahrwerkshersteller WP wird intensiviert.

„Es gilt nach wie vor die BMW-Piloten zu schlagen“, sagt Thomas Mayer. Beim Saisonfinale 2018 ging er statistisch erstmals als Dritter des ersten Laufes in die IDM-Geschichte eine. Auf dem Podium stand er aber nicht. Denn ein Gastfahrer, der keine Punkte bekam, war vor ihm ins Ziel gekommen. Dieser kletterte auf die Stufen, während Finsterbusch nur die Punkte als Dritter in der IDM-Wertung erhielt und ohne Pokal blieb.
In der Gesamtwertung nach 14 Rennen wurde Finsterbusch am Ende Sechster. Die Mayers hatten in den vergangenen Wochen lange überlegt, ob sie zukünftig noch einen zweiten Fahrer engagieren sollten, entschieden sich letztlich aber dagegen. Die Konzentration liegt voll auf Toni Finsterbusch.

Das von Suzuki angekündigte GSX-R-Modell für 2019 kommt aber nicht zum Einsatz, da es
keinen konkreten Liefertermin gibt. „Wir planen mit dem vorhandenen Motorrad aus 2018. Das neue hätte uns aber schon gereizt, denn man soll den Schwingen-Drehpunkt verändern können“, sagt Thomas Mayer in der Hoffnung, vielleicht zum Saisonende damit aufkreuzen zu können.

„Jetzt will ich endlich auch aufs Podium“, kündigt Finsterbusch an. „Am Ende soll ein besseres Gesamtresultat rausspringen.“ Das heißt: Top-Fünf. Testfahrten sind für März im italienischen Misano geplant.