Er hat die Kurve gekriegt und will auf die Ideallinie zurück: Marco Nekvasil hofft auf einen IDM-Platz im Jahr 2019. Text: Anke Wieczorek; Foto: Dino Eisele

Beim IDM-Finale in Hockenheim saß der Österreicher Marco Nekvasil auf der Alber-Bischoff-Suzuki. Es war sein zweiter Einsatz als Gaststarter für das Team, das nach der finanziellen Notlage und dem Ausstieg von Janusch Prokop unter akutem Fahrermangel litt. Nekvasil hatte wegen seiner langwierigen Verletzung in den vergangenen Jahren auf die Langstrecken-WM und Ducati gesetzt, doch seine IDM-Rückkehr erwies sich nun wieder als ausbaufähig. Er verkürzte den Abstand auf die Spitze in jeder Session.

Das erste Rennen beendete Nekvasil auf Rang 14. Der Start war versiebt, dann stürzte Jan Mohr direkt vor ihm, der Anschluss an die Spitze war weg. Im zweiten Lauf brachte Nekvasil die GSX-R 1000 als Zehnter ins Ziel. Nach seinem Unfall vor zwei Jahren und der langen Genesungszeit hat der 21-Jährige Licht gesehen. Er ist froh, dass er wieder bei Sprintrennen dabei sein darf und man sich an ihn erinnert. Am liebsten würde er im Team Suzuki Alber-Bischoff und in der IDM Superbike 1000 bleiben. Chef Evrén Bischoff hat sich noch nicht geäußert.