Auch wenn es beim Einstand nur ein zwölfter Platz war, darf man sich den Namen Jordan Weaving merken. Da kommt mit Sicherheit noch mehr. Text: Anke Wieczorek; Fotos: Dino Eisele

Nachdem das Team Suzuki Alber-Bischoff auf dem Schleizer Dreieck zwangsweise pausieren musste, weil es keinen Fahrer gab, war der 21-jährige Jordan Weaving zuletzt für die IDM-Runde auf dem Lausitzring verpflichtet worden. Für den Briten waren es die ersten Kilometer auf der Strecke und auch die ersten Runden mit einer Suzuki GSX-R 1000. Bisher war er in der Britischen Meisterschaft in der Superstock 1000-Klasse am Start. Weaving kennt sich daher bestens mit gemischten Wetterverhältnissen aus, was sich in der Lausitz zunächst sehr positiv bemerkbar machte. Auch im Trockenen ließ er sich nicht lumpen. Startplatz 13 mit einem völlig neuen Arbeitsgerät ging in Ordnung.

Vier Punkte gab es im Rennen. Dafür musste sich Weaving schwer ins Zeug legen. Denn er musste aus der Boxengasse starten und eine Aufholjagd von ganz hinten inszenieren. Was war passiert? „Unmittelbar vor dem Start war eine Schlauchschelle am Kühler gebrochen“, beantwortet Teamchef Evrén Bischoff die Frage. „Wir haben sie in der Box schnell gewechselt und Wasser nachgefüllt.“ Theoretisch hätte Weaving um den sechsten Platz mitfahren können, so aber blieb nur der 12. Platz. Der zweite Lauf war nach einem Sturz in der zweiten Runde vorzeitig für den Briten beendet.

Insgesamt sieht Bischoff mit seinem Fahrer aber Licht am Horizont. Nach dem Rennen wollte er sich entscheiden, ob und wie es zusammen weitergeht. „Er bleibt für den Rest der Saison bei uns.“