Im zweiten IDM Superbike 1000-Lauf war wieder kein Kraut gegen Ilya Mikhalchik gewachsen. Doch Bastien Mackels bleibt dran. Text: Anke Wieczorek; Foto: Dino Eisele

Im zweiten Lauf der IDM Superbike 1000 lehrte Ilya Mikhalchik (alpha racing-Van Zon-BMW) der Konkurrenz wieder das Fürchten. Mit einem souveränen Sieg bewies der Ukrainer seine Klasse. Nachdem er nach dem ersten Lauf als Dritter mit versteinerter Miene aufs Podium gesprungen war, war jetzt sogar der Anflug eines Lächelns bei der Siegerehrung bei ihm zu erkennen. Mikhalchik hat seinen Vorsprung in der Gesamtwertung wieder auf 13 Punkte vor Bastien Mackels (Wilbers-BMW) ausbauen können, doch es geht immer noch sehr knapp zwischen den BMW-Jungs zu.

Mackels, der diesmal Zweiter wurde, zuckte mit den Schultern. „Der Lausitzring ist nicht mein Ding. Das ständige Stop-and-Go mag ich nicht.“ Und das, obwohl sich sein Teamchef Benny Wilbers hier pudelwohl fühlt. „Ilya war im zweiten Lauf wirklich zu schnell für mich“ war Mackels ehrlich.

Julian Puffe, der im ersten Lauf auf Platz zwei zu seinem besten Saisonergebnis gerast war, wurde zum fünften Mal Dritter. Stefan Kerschbaumer (mpb Racing) hat den vierten Platz abonniert und Pepijn Bijsterbosch den fünften Platz.

Einen mehr als unglücklichen Einstand lieferte der smarte Italiener Alessandro Polita auf der HRP-Honda ab. Im ersten Rennen gab der Nockenwellensensor den Geist auf und damit Polita das Rennen. Im zweiten Lauf schied er aus vermutlich gleichem Grund schon wieder aus.

Und noch etwas: Sarah Heide holte auf der Laux-Suzuki den ersten Punkt.