Telefoniert, getestet und mit Handschlag für die Rennen auf dem Lausitzring geeinigt: Jordan Weaving fährt ab sofort Suzuki. Text: Anke Wieczorek, Foto: Bischoff

Das Fahrerkarussell hat sich in der Sommerpause kräftig gedreht. Auch bei Suzuki Alber-Bischoff ist mit Jordan Weaving ein neuer Mann an Bord. Teamchef Evrén Bischoff hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um bei der nächsten IDM Superbike 1000-Runde auf dem Lausitzring vom 24. bis 26. August 2018 wieder einen Fahrer auf der GSX-R 1000 sitzen zu haben. Weil Janusch Prokop wegen finanzieller Engpässe die Saison vorzeitig beendet hat, war das Motorrad zuletzt verwaist gewesen und das Alber-Bischoff-Team gar nicht erst nach Schleiz angereist.

Wer ist Jordan Weaving? Ein 20-jähriger Brite, der in Südafrika geboren wurde. Er ist der Südafrikanische Meister von 2010 in der 125 cm³-Klasse. Seit 2017 fährt Waeving in der Superstock 1000-Klasse auf Kawasaki in der BSB.

Mit Suzuki und auch dem Lausitzring bewegt er sich auf Neuland. Dort hat er am vergangenen Wochenende testen können. „Er war schneller als seine Vorgänger bei Suzuki im letzten Jahr“, durfte Bischoff feststellen. Auf den derzeitigen IDM Superbike 1000-Zweiten Bastien Mackels, der mit dem Wilbers-BMW-Team ebenfalls in der Lausitz trainierte, fehlten ihm aber noch anderthalb Sekunden. „Aber Jordan ist nur 20 Runden gefahren“, ergänzt Bischoff und hofft, dass da noch einiges kommt.