Schnell, schneller, Jan-Ole Jähnig. Das Rennen in Donington brachte dem 17-Jährigen einen Schub nach vorn ein. Text: Anke Wieczorek; Foto: Team Freudenberg

In der kleinsten IDM-Klasse ist Jan-Ole Jähnig nach den beiden Rennen zum Saisonauftakt in Oschersleben Gesamt-Vierter. In Donington punktete der IDM-Titelverteidiger aus Thüringen nun auch wieder in der Supersport 300-Weltmeisterschaft. Sie hat für den KTM-Piloten vom Freudenberg Team in diesem Jahr Priorität.

Im Qualifying ergatterte er in den britischen Midlands bereits einen Platz in der zweiten Startreihe. Für den Deutschen Meister von 2017 lief es wie am Schnürchen. Im Rennen zog sich das Feld dann extrem auseinander. Es gab viele kleine Gruppen sowie allein fahrende Piloten auf der Strecke. In einer Klasse, die vom Windschatten lebt, sind das schwierige Voraussetzungen, um Plätze gewinnen zu können. Das hatten Jähnigs Teamkollegen Luca Grünwald und Max Kappler vor. Am Ende konnte Grünwald mit Platz 10 noch in die Top-10 fahren. Kappler überquerte auf Platz 16 die Ziellinie.

Jähnig, mit seinen 17 Jahren der Youngster im Team, war unterdessen das gesamte Rennen in der ersten größeren Gruppe unterwegs. Bis zu sieben Piloten kämpften um die Positionen hinter den Podiumsplätzen. Zum Schluss sah Jähnig die schwarz-weiß-karierte Flagge als Siebter. Das beförderte den IDM Supersport 300-Champion von 2017 mit einem Schlag in die Top Ten des WM-Gesamtklassements. Er meinte grinsend:

„Alles in Allem bin ich gut mit der Strecke zurechtgekommen. Es gab zwei Stellen, an denen ich Probleme hatte. Das machte es schwierig, im Rennen die Lücke zum 2. Platz zu schließen. Ja klar, ich bin vom vierten Platz losgefahren und wäre auch gerne dort angekommen, aber im Hinblick auf den Verlauf des Rennens bin ich mit Platz sieben zufrieden und ich bin glücklich mit dem Ergebnis.“