Klare Ansage: Auftaktsieger Max Enderlein will auch den Titel. Text: Anke Wieczorek, Foto: Dino Eisele

Gegen Polesetter Max Enderlein (Yamaha) war im ersten IDM Supersport 600-Lauf kein Kraut gewachsen. Seine Ausbeute: 25 Meisterschaftspunkte und 6,4 Sekunden Vorsprung vor seinen Verfolgern Marc Buchner und Kevin Wahr. Die beharkten sich dahinter gegenseitig und wechselten immer wieder die Positionen. Zum Schluss trennten die Beiden 0,005 Sekunden – Vorteil für Buchner.
Das Freudenberg Team hatte im Vorfeld mit Enderlein lediglich noch etwas an der Kupplung gearbeitet. Das Setup hatte von Beginn an gepasst. Teamchef Michael Freudenberg freute sich über den neuen Glanz in der Hütte, sprich der Box. Am Vortag hatte sein Fahrer Max Kappler schon in der IDM Supersport 300 gewonnen. Zum Sieg von Enderlein meinte er anerkennend: „Von den Rundenzeiten her war er super unterwegs. Und ein ganzes Rennen alleine vorne zu fahren, davor ziehe ich den Hut.“
Die Superstock 600-Wertung gewann Marco Fetz, hinter dem sich Moritz Jenkner platzierte, der Sohn des ehemaligen Grand-Prix-Fahrers Steve Jenkner.