Für Ian Dublin bedeuten seine Auftritte in der IDM Supersport 600 auch jedes Mal eine Reise um die halbe Welt. Text: Anke Wieczorek, Foto: Dino Eisele

Es sind 7.899 Flugmeilen hin und auch genauso viele zurück. Ian Dublin reist zu jedem Rennen aus Malaysia an. Der Trip von Kuala Lumpur über Dubai nach Frankfurt dauert 18 Stunden, aber die Anstrengung ist es dem 17-Jährigen wert, um in der IDM Supersport 600 fahren zu können. „Er braucht Erfahrungen auf dem Motorrad. Wir haben uns für die IDM entschieden, weil die Strecken sicher sind. Wir hatten auch über die BSB nachgedacht, aber das erschien uns doch etwas zu riskant“, sagt sein Vater. Dublin kennt die IDM-Rennstrecken bereits. Im vergangenen Jahr war er im Yamaha R6-Dunlop-Cup eingeschrieben. Seine bislang unorthodoxe Fahrweise war dem Erfolg nicht immer förderlich, aber der Junior blieb am Ball. Sein Traumziel: die Supersport 600-WM. Auf seine Karriere kann er sich voll und ganz konzentrieren. Dublin hat die Hochschule abgeschlossen und widmet sich als Profi voll dem Training und Rennfahren. In Malaysia fährt er im Rahmen der Superbike-Meisterschaft ebenfalls auf Yamaha in der 600er-Klasse. Statt wie in Deutschland mit der „29“ fährt er zu Hause genau umgekehrt mit der Startnummer „92“. Gemeinsam mit den insgesamt sechs IDM-Veranstaltungen wird Dublin am Ende des Jahres 22 Rennen bestritten haben.