Den Namen Ilya Mikhalchik sollte man unbedingt auf der Rechnung haben. Der Ukrainer zieht mächtig am Kabel. Text: Anke Wieczorek, Foto: Felix Wiessmann

So könnte es für den Ukrainer Ilya Mikhalchik immer laufen. Als frischer IDM-Neuzugang brannte der Ukrainer vom Team Alpha-Racing-Van Zon-BMW im ersten freien Training gleich mal die schnellste Runde in den Asphalt der Oscherslebener Arena. Hat das irgendjemanden überrascht? „Im Team nicht“, lacht Chef Werner Daemen, selbst Ex-Rennfahrer in der IDM Superbike. Für die weiteren Trainings rechnet er allerdings mit starkem Gegenwind von Danny de Boer (Yamaha), Bastien Mackels (BMW), Jan Halbich (Honda), Toni Finsterbusch (Suzuki) und Julian Puffe (BMW) sowie Stefan Kerschbaumer (Yamaha). „Finsterbusch und Puffe sind bisher in der Superstock 1000-EM gewesen, dort wird auf der letzten Rille gefahren und es geht verdammt eng zu.“ Mikhalchik kommt aber genauso aus der Superstock 1000-EM. Er wurde im Finale 2017 in Jerez hinter Sieger Markus Reiterberger Zweiter. Derzeit hat der neue Mann in der IDM Superbike 1000 sogar noch ein Manko. „Er kennt bisher überhaupt keine Slick-Reifen. In der Superstock 1000-EM und auch in der Supersport 600-WM, wo er vorher war, wird mit Profilreifen gefahren“, erzählt Daemen.